Nachdem ich vor ein paar Tagen von Freunden aus dem “Ländle” verschiedene Infos bekommen habe zum Bahnprojekt Stuttgart 21 möchte ich sie dem zufälligen Leser nicht vorenthalten.  Böse Zungen sprechen von richtig “heftigem Klüngel” – also für nicht Kölner: mafiöse Absprachen, ähnlich wie beim Bau der U-Bahn in Köln – und jahrelanger Täuschun der Bürger und der Regierung in Berlin. Sei mal dahin gestellt ob Politiker nicht generell besser informiert sind als die in Mitleidenschaft gezogenen Anwohner in Stuttgart, fest steht jedenfalls: da kommt eine richitg dicke Kostenlawine auf den normalen Steuerzahler zu.

Von den ursprünglich geplanten Kosten i.H.v. 2,4 Mrd EUR ist die Bahn mittlerweile bei satten 4,6 Mrd EUR angelangt. Ob das jedoch die entgültige Summe sein wird wagen gut informierte Kenner der Mauscheleien im Ländle stark zu bezweifeln. Wie z.B. hier auf der Seite vom Stuttgart-21-Kartell wo der interessierte Mensch Backgroundinfos zum Thema Finanzierung und Bundesbeteiligung einsehen kann. Besonders interesant ist hierbei u.a. ein Schreiben incl. Gutachten vom Bundesrechnungshof.  Darin wird bereits 2008 die damalige Kostenschätzung der Bahn bemängelt – wohl gemerkt das ist eine Aussage vom Rechnungshof!
24. August 2010 HINWEIS: Das pdf hierzu muss ich runternehmen von der Seite; der Bundesrechnungshof hat mich darauf hingewiesen hat, dass die Veröffentlichung bzw. das zur Verfügungstellen  des Gutachtens  nicht zulässig ist.
Weitere Infos über die Aussagen des Bundesrechnungshofes und ihre Relevanz bei den Beteiligten finden sich hier oder dort.

Wer sich weiter damit beschäftigen möchte dem sei folgender Link empfohlen: www.kopfbahnhof-21.de hier finden sich weiterführende Infos und Termine für die Aktionen gegen Baumassnahmen.

An allen Kreuzungen sieht man momentan die dolle Werbung der Post zum E-Postbrief. ich muss zugeben, angemeldet habe ich mich hierfür auch schon, doch wenn ich das folgende Interview hierzu anhöre wird mir auf einmal ganz komisch. Richard Gutjahr hat den Rechtsanwalt Udo Vetter von lawblog.de gebeten, die AGBs mal für ihn – und für manch gutgläubigen Menschen – zu übersetzen bzw. auf die Fußangeln hierin hinzuweisen. Was dabei rausgekommen ist kann jeder hören oder  hier nachlesen.

Meine Lösung ist das jedenfalls nicht. Wenn das Ding wenigstens noch eine digitale Signatur hätte die dann generell von mir verwendet werden könnte – doch noch nicht mal das hat die Post hinbekommen. Bei soetwass frage ich mich mittlerweile, welche Tasche gerade von wem ordentlich mit Schmiermasse  bepackt wurde. Richtig zuende gedacht ist doch dieser E-Postbrief überhaupt nicht.

Fazit für den ≠ DAU: Finger weg davon, gnupgp installieren, Zertifikate tauschen und so Mails verschicken. Dann klappts auch nicht mit dem Ausspähen oder macht es zumindest etwas teurer.

Jul 022010

letztens in der b1 gelesen Artikel zum Thema Kirchensteuer.
Wer nicht weiß wie und warum das FAmt das sauerverdiente Kleingeld eintreibt findet hier die Antwort

the heat is on

und ab dafür Kommentare deaktiviert
Jul 022010

endlich summer in the city und nun motzen doch wieder alle.

menno
ihr seid alle blöd

doch alles wird gut und bald kommt der Herbst…

Wenn ich raus schaue dann sehe ich, wie sich der Sommer der politischen Situation im Land angepasst hat. Kalt und grau und das Mitte Juni wo doch die Schwimmbäder auf haben und Biergärten zum ablegen verleiten sollen. Fußballwahn und die öffentlichen Fernsehzimmer helfen auch nicht weiter… meine Laune ist jedenfalls erstmal im Keller. Und dann lese ich in der Zeitung über die Haushaltszwangsabgabe die ab 2013 fällig wird und das sich unsere Krankenkasse gerade beim Insolvenzanmelden die Klinke in die Hand geben. Das nenn ich mal einen grauen Sommer.

das reale Leben

und ab dafür Kommentare deaktiviert
Okt 242009

… ist einfach zu spannend – zumindest meines!

Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich immer noch einen Blog am Laufen habe zum Thema Papiertaschentücher und ihrer mindestens 100 Jahre dauernden Zersetzung. albern ist das schon doch als ich damit angefangen habe wars mir irgendwie wichtig. Heute mache ich wenige bis gar keine Fotos mehr von “ollen Rotzfahnen” dafür immer häufiger Bilder von Graffitis. Und damit meine ich nicht die Bilder von irgendwelchen Guerilla Marketingaktionen sonder schon echte Graffitis. Ich werde daher den Fluch um die Welt – Blog ab sofort dafür verwenden, hier in unregelmäßigen Abständen Bilder zu posten. Wer Lust hat sich zu beteiligen gerne ansonsten gilt: wems nicht gefällt: klick weg / wems gefällt: Kommentare & Anregungen erwünscht!

was würde ich machen wenn es nicht das gute Wikipedia gäbe… da findet sich dann auch ein Eintrag zum Thema Papiertaschentuch. Unter Wikipedia gibt es wissenswertes nachzulesen über die verschiedenen Herstellungsmethoden, die Geschichte des Schneuztuchs und so weiter. Was ich allerdings vermisse: wie lange dauert es bis so ein Wunderwerk sich zersetzt hat?

na wo ist das teil

Dez 042007

Nabend, endlich ist er fertig eingerichtet: der BLOG. Eigentlich neumodischer Unsinn doch wie komme ich sonst an so viele mögliche Leser?

Wen es interessiert: Auf die Idee zu dem hier bin ich beim Wandern auf La Gomera gekommen. Irgendwann saß ich völlig fertig auf der Bereifung – thanx heike – in der Sonne und genoss die super Aussicht. Und während ich so vor mich hin gucke, schau ich irgendwann zur Seite und sehe das da!

der Anfang vom Ende

Wer es nicht erkannt hat: das ist ein Papiertaschentuch. Danach habe ich angefangen, mal häufiger nach links und rechts zu schauen und siehe da – wen wunderts – an jeder nur denkbaren Stelle habe ich diese Teile gefunden. Daraufhin hab ich angefangen das festzuhalten im Bild.

Wofür das gut ist weiß ich noch nicht.
Und morgen gehts weiter im Text.

© 2010 Fluch um die Welt