Da sind wir wieder. Weiter gehts mit Teil 2 unseres Erfahrungsberichts über die Abzockermethoden einer kleinen Agentur aus dem Ruhrgebiet. Heute wollen wir mal das Vorgehen beschreiben, mit dem dieser Arbeitgeber scheinbar regelmäßig Freelancer oder auch andere Dienstleister um ihr Geld zu bringen versucht.
Wie es funktioniert: Am Anfang werden die Rechnungen ohne Probleme bezahlt. Der Auftraggeber ist mit der Dienstleistung zufrieden und es gibt keine Kritik an der Arbeit oder den Ergebnissen. Dann, so ab dem 2ten oder 3ten Monat der Zusammenarbeit, gibt es auf einmal einen finanziellen Engpass (ein, wenn nicht der Klassiker aus dem Repertoire der dümmsten Ausreden von Zahlungsunwilligen!)
Im Laufe der Zeit hat sich ein freundschaftlicher Ton in der Kommunikation entwickelt, also ist man als Dienstleister durchaus bereit, erstmal Aufschub zu gewähren. Schließlich hat ja bisher immer alles gut geklappt und man will sich ja auch den vermeintlich guten Kunden nicht verprellen.
Die Masche der roten Werbeagentur ist dann jedoch immer die gleiche: Mails zum Thema Rechnung werden geflissentlich nicht beantwortet. Telefonisch ist von der Geschäftsführung gerade keiner erreichbar und wenn dann doch jemand zurückruft dann fallen meist solche Sätze:
- … bitte gib uns ein wenig mehr Zeit
- … wir überweisen das Geld ganz bestimmt nächsten Freitag
- … bitte nimm dir keinen Rechtsanwalt, das bekommen wir doch so hin
- … wir wollen ja zahlen
- … beim nächsten Rechnungslauf bist du ganz bestimmt dabei
- … wir erwarten in den nächsten Tagen eine größere Summe
Tja und wie es dann im Normal Fall weiter geht erfährt der geneigte Leser in den nächsten Tagen.
Tanja| Martina| Rolf
uns.reichts(at)gmx.de
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